„Sturmfest und erdverwachsen.“ – wie im Niedersachsenlied

Immer mal wieder fegen schwere Unwetter, gerade nach Hitzeperidon durchs Land und hinterlassen eine Spur der Verwüstung. Kaputte Dächer, Solarmodule, Wärmedämmverbundsysteme (WDVS), zerbrochene Scheiben, entwurzelte Bäume und beschädigte Autos waren die Folge.

Wer kommt für die Schäden auf?

Fliegt das Dach weg, ist für Hausbesitzer die Wohngebäudeversicherung der richtige Ansprechpartner. Werden in dessen Folge Einrichtungsgegenstände der Wohnung beschädigt, reguliert die eigene Hausratversicherung. Bei der Glasversicherung ist es unkomplizierter, kaputt ist schließlich kaputt. Während dessen dem beschädigten Auto nur die eigene Kaskoversicherung hilft.

Wichtig ist: Genau ins Bedingungswerk schauen und Schäden „unverzüglich“, also schnellst möglich, melden.

Was ist eigentlich ein Sturm?

Erst ab Windstärke 8 fängt es für Versicherungen an, stürmisch zu werden. Im Schadensfall lohnt es sich daher, z.B. Zeitungsausschnitte anlässlich des Wetterereignisses zu sammeln oder Rücksprache mit einer Wetterstation (hier bei uns der Flughafen Hannover) zu halten, um Ihrer Versicherung im Zweifelsfall auch Beweise liefern zu können.

Was sollte sonst noch beachtet werden?

Versicherungsverträge decken nicht obligatorisch alle möglichen Gefahren. Ein vorsorglicher Blick in die Police lohnt sich genauso, wie ein Update auf aktuellste Bedingungen, auch wenn der Preis dafür höher sein könnte.

In Eigentümergemeinschaften kümmert sich ein guter Hausverwalter genauso darum, wie um die zügige Schadensabwicklung mit Handwerkern und der Versicherung.

Fazit: Oft ist es besser, eine Versicherung zu haben, die man nicht braucht, als eine zu brauchen, die man nicht hat.

Das Niedersachsenlied (Lyrics)

Von der Weser bis zur Elbe, von dem Harz bis an das Meer,
stehen Niedersachsens Söhne, eine feste Burg und Wehr.
Fest wie unsere Eichen halten alle Zeit wir stand,
wenn Stürme brausen übers Deutsche Vaterland.
Wir sind die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukind Stamm.

Wo fielen die römischen Schergen? Wo versank die welsche Brut?
In Niedersachsens Bergen, an Niedersachsens Wut.
Wer warf den röm’schen Adler nieder in den Sand?
Wer hielt die Freiheit hoch im Deutschen Vaterland?
Das war’n die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukind Stamm.

Auf blühend roter Heide starben einst vieltausend Mann,
für Niedersachsens Treue traf sie der Franken Bann.
Vieltausend Brüder fielen von des Henkers Hand,
vieltausend Brüder für ihr Niedersachsenland.
Das war’n die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukind Stamm.

Aus der Väter Blut und Wunden wächst der Söhne Heldenmut.
Niedersachsen soll’s bekunden: Für Freiheit, Gut und Blut!
Fest wie unsere Eichen halten alle Zeit wir stand,
wenn Stürme brausen übers Deutsche Vaterland.
Wir sind die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukind Stamm.

(Text und Komponist: Hermann Grote)

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